Markise: 5 super wichtige Tipps zur Tiefe einer Markise

Wie tief sollte eine Markise sein?

Markise

Das richtige Maß ist entscheidend

Markisen gehören in Sachen Sonnenschutz ohne Frage zu den beliebtesten Optionen. Denn im Gegensatz zu Sonnenschirm und -segel können sie auch ganz einfach größere Bereiche vollkommen in Schatten hüllen.

Gleichzeitig schützen Sie sich auch vor leichten Schauern, während sie schlichtweg zu den formschönsten Möglichkeiten im Bereich vom Sonnenschutz gehören. Entscheiden Sie sich daher für die Anschaffung, müssen Sie nur noch die richtige Größe kalkulieren.

Diesen Bereich sollten sie verschatten

Damit Sie berechnen können, welche Maße Ihre neue Markise haben soll, müssen Sie erst feststellen, welche Fläche beschattet werden soll. In der Regel haben Sie nämlich einen klaren Bereich im Fokus, wie beispielsweise Terrasse und Balkon oder auch nur eine konkrete Sitzecke im Garten.

Haben Sie den zu beschatteten Bereich definiert, müssen Sie von diesem die Maße nehmen. Doch so einfach ist es nicht, denn die Fläche entspricht nicht gleich der Fläche der Markise. Andernfalls ist der Bereich nämlich nicht in jedem Fall vor Sonneneinstrahlung geschützt. Immerhin müssen hier die unterschiedlichen Sonnenstände beachtet werden.

Aus diesem Grund muss Ihr Sonnenschutz immer etwas tiefer als die Länge der zu beschatteten Fläche sein. Ideal ist hier meist ein pauschales Übermaß von 50 Zentimeter. Dieses sollte prinzipiell dazugerechnet werden. Darüber hinaus hängt die Tiefe aber noch vom Ort ab, an welchem diesen montiert wird.

Wird der Sonnenschutz beispielsweise in einer Nische oder auch entlang eines Balkons befestigt, müssen unter Umständen noch einige Zentimeter dazugerechnet werden.

Tipp: Auch wenn Sie das Maß für Ihren neuen Schattenspender selbst nehmen können, ist es immer ratsam, den Profi hierfür zu engagieren. Dieser soll sich einen Überblick verschaffen und genaue Bemessungen machen.

So messen Sie die benötigte Markisentiefe selbst

Um ein genaues Maß zu erhalten und garantiert auf der sicheren Seite zu sein, ist es ratsam, dass Sie den Experten rund um die Markise das Maß nehmen lassen. Doch mit ein wenig Know-how und den wichtigsten Informationen können Sie auch selbst messen und kalkulieren, welche Maße Ihre neue Markise haben soll.

Grundsätzlich können Sie das Aufmaß einfach mit einer zweiten Person nehmen. Dafür messen Sie die zu beschattende Fläche aus und addieren wie oben erwähnt rund 50 Zentimeter. Darüber hinaus werfen Sie noch einen Blick auf die Oberfläche, an welcher Ihren neuen Sonnenschutz montiert werden soll.

Hier kommen in der Regel noch ein paar Zentimeter Tiefe dazu. Ein weiterer Aspekt, durch welchen unter Umständen noch mehr Tiefe kalkuliert werden muss, ist die Neigung. So sollte der Schattenspender zumindest mit einem Neigungswinkel von 15 Grad montiert werden, um das Abfließen von Regenwasser zu garantieren.

Am tiefsten Punkt kalkulieren Sie aber unabhängig vom Winkel eine Höhe von gut zwei Metern ein. Anhand dieser Angaben können Sie die ursprüngliche Tiefe nochmal kalkulieren.

Gibt es Maximaltiefen bei Markisen?

Grundsätzlich kann die ideale Tiefe für Ihre Markise also anhand der zu beschatteten Fläche berechnet werden, wobei sie stets größer als der Bereich sein sollte. Nichtsdestotrotz heißt das nicht, dass es kein Maximum hier gibt. Ist nämlich von Markisen die Rede, wird meistens die sogenannte Gelenkarmmarkise gemeint.

Diese zeichnet sich dadurch aus, dass direkt an der Hauswand oder eben in einer Nische montiert wird. Abgesehen von der Tuchwelle, welche direkt mit einer senkrechten Oberfläche verbunden ist, gibt es hierbei also keine Stütze. Aus Sicht der Statik gibt es bei derartigen Modellen also auf jeden Fall eine Maximaltiefe.

Sie werden daher feststellen, dass die Ausfalltiefen meist bis zu vier Meter beträgt. Sollten Sie eine tiefere Markise benötigen, sollten Sie nicht mehr zu freischwebenden Modellen greifen.

Grundsätzlich gilt außerdem, dass Sie bei sehr hohen Flächen mit anderen Lösungen womöglich besser beraten sind. Hier können Sie den Bereich unter dem Sonnenschutz nämlich gleich bequemer und attraktiver gestalten.

Bei großen Flächen: Alternativen zur klassischen Markise

Soll eine besonders große Fläche vor Sonne, Regen und Co geschützt werden, ist die klassische Gelenkarmmarkise oft nicht die ideale Lösung. Dennoch können Sie hier zu sehr ähnlichen Modellen greifen, welche mitunter für mehr Komfort sorgen. Im Fokus steht hier die Pergola. Diese überdacht den Bereich ähnlich wie die Markise, aber ist zudem mit Standbeinen ausgestattet.

Diese umfassen die komplette Fläche. Darüber hinaus ist rund um das Markisentuch meist noch ein Konstrukt für das Adjustieren von verschiedenen Schlingpflanzen vorhanden. Dadurch erreichen Sie ein hohes Maß an Komfort und Ästhetik, während der Bereich ideal vor Sonne geschützt wird.

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